Permakultur zu beschreiben ist gar nicht so einfach und jeder muss wohl seinen eigenen, ganz persönlichen Zugang finden!
Ich würde Permakultur als Gestaltungsmodell und sogar Lebensphilosophie beschreiben. Vielfach wird der Begriff auf seine Methoden und Techniken reduziert, doch eigentlich ist Permakultur viel mehr als nachhaltiges Gärtnern oder regenerative Landwirtschaft. Es ist die Beschäftigung mit den großen Fragen, wie wir Menschen eigentlich leben wollen und können. Sie lässt sich auf diverse Bereiche des Lebens anwenden und stellt eine Art Grundhaltung dem Leben gegenüber dar. Auch wenn Permakultur ursprünglich im großen Rahmen gedacht war und in alle möglichen Bereiche weiterentwickelt wurde (hier weiterlesen), finde ich den Einstieg über den eigenen Garten sehr schön, um sich dieser Haltung und Denkweise anzunähern.

Permakultur vermittelt ein Verständnis für die natürlichen Vorgänge um uns herum und bietet eine Sammlung von Mehtoden und Techniken, den eigenen Garten in Sinne der Natur zu gestalten und beleben. Die eigentliche Aufgabe ist es jedoch, die richtige Kombination für den bestimmten Ort und seine Bewohner zu finden. So entsteht eine uns versorgende Fülle, die es uns leicht macht, eine achtsame Lebensweise anzunehmen. So wird es möglich, uns wider mit der Natur – unserem Lebensraum – verbunden zu fühlen und uns selbst als Teil dieses Wunders wahnzunehmen. Die Beschäftigung mit dem eigenen Garten ist zudem eine sinnstiftende und dankbare Möglichkeit sich zu erden.
Sorge tragen für die Erde
Sorge tragen für die Menschen
Gerecht mit allen teilen
Ethik der Permakultur
Zukunftsfähiges Gärtnern heißt auch Verantwortung übernehmen, die Prinzipen der Permakultur sollen uns dabei unterstützen . Es geht nicht nur um unser Wohl, sondern auch um das Wohl der Generationen nach uns!
Lasst uns gemeinsam Verantwortung übernehmen!
